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FAQs

Vorteile sind unter anderem das Wegfallen der Rohrleitungen sowie Zusatzkomponenten wie etwa Pumpengruppe und Aufrechterhaltung der Funktion bei Netzausfall. Weiteres zeichnet sich ELWA durch  geringe Anschaffungskosten und Senkung des Strombedarfs zur Brauchwassererwärmung aus und es besteht zusätzlich die Möglichkeit zur anderweitigen Nutzung des hochwertigen PV Stroms.

Ja. In etwa um den Faktor 2. Das heißt, für eine typische Warmwasser-Anlage benötigen Sie 6m² thermische Kollektoren, oder 12m² Photovoltaik Module.

Aber das spielt nur eine Rolle, wenn zu wenig Platz am Dach ist. Denn Die Sonne scheint kostenlos, und damit gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen Kosten und Wirkungsgrad.

Bei einem ELWA System wird kein Strom eingespeist. Eventuell überschüssige Energie geht wie bei einer thermischen Solaranlage verloren.

Der Anteil an überschüssiger Energie ist aber sehr gering. Er beträgt in der Praxis 5-8%. Das wären bei einem 2kWp /13m² System etwa 100-150kWh pro Jahr, oder bestenfalls 15 Euro im Jahr.

Wenn Sie dafür einen Wechelrichter, einen Stromzähler mit Zählermiete, einen Einspeisepunkt und die Netzanbindung brauchen, lohnt sich der zusätzliche Aufwand nicht.

Photvoltaik-Module kosten heute nur noch etwa 120 Euro pro Quadratmeter. Strom aus Photovoltaik-Modulen ist aslo so günstig, dass er für alle Formen der Energienutzung sinnvoll verwendet werden kann. Auch für Warmwasser.

Wärmepumpen haben für die Brauchwasserbereitung Jahres-Arbeitszahlen von 2-3. D.h. Sie benötigen für 100 % Warmwasser 33-50% Strom.

Eine ELWA Anlage kommt im Sommer auf "Arbeitszahlen" von 6-10, d.h. Sie brauchen für 100 % Warmwasser nur 10-15 % Strom. Also deutlich besser als eine Wärmepumpe.

Im Winter schalten Sie die Nachheiz-Funktion der ELWA durch Ausstecken ab, und die fehlende Warmwasser-Energie kommt dann von Ihrem normalen Heizsystem.

ELWA in Kombination mit Wärmepumpen erhöht Ihre Jahres-Arbeitszahl um den Faktor 2, also auf 4-6.

 

Ja, das System kann problemlos mit jedem konventionellen Heizsystem kombiniert werden.

Bei einer Erweiterung einer Wärmepumpe mit ELWA kann die Jahresarbeitszahl des kompletten Systems auf 4-6 gesteigert werden.

Fazit: Der Speicher wird mit 4000 kWh Wärme beheizt, dazu sind aber nur 750 kWh elektrische Energie notwendig.

Dazu verwendet man die AC ELWA, die überschüssige Energie aus der PV Anlage für die Warmwasserbereitung nützt.

Der Speicher muss lediglich über einen 1 1/2 Zoll Heizpatronenanschluss verfügen. Viele Speicher haben unten auch eine Revisionsflansch, die ELWA kann dann mit im Handel verfügbaren Adaptern montiert werden.

 

Wichtig ist ein Blick auf das Datenblatt des Speichers, damit beim Einbau keine Speicher-Einbauteile (z.B. Wärmetauscher) mit dem ELWA Heizstab kollidieren.

Da eine Wärmepumpe einen Wechselstrom-Motor hat, kann sie nicht direkt vom Solarmodul gespeist werden.

Es ist eine netzgekoppelte PV Anlage notwendig. Eine Überschuss-Logik muss dann die Wärmepumpe einschalten, wenn genug Energie vorhanden ist. In gewissen Grenzen sind hochwertige Wärmepumpen in der Leistung regelbar.

Das Gesamtsystem wird aber sehr aufwändig. Und: Im Sommer haben Sie ohnehin zuviel Energie, die Sie dann mit der Wärmepumpe nochmals vervielfachen. Dies führt zu Überschüssen.

Kurz und bündig: sehr bedeutsam.
Beim Einbau eines ELWA Systems sollte auf jeden Fall der Speicher überprüft werden. Ältere Speicher sind oft deutlich schlechter isoliert als neue Modelle. Heute müssen Speicher mit einem „Energy Label“ ausgestattet sein, die die Energie-Effizienzklasse angeben. Dadurch können Sie die Qualität des Speichers sehr gut vergleichen.

Die angegebenen Werte sind allerdings Ergebnisse am Prüfstand unter klar definierten Bedingungen. In der Praxis tauchen einige zusätzliche Effekte auf:

1. „Entschichtung“: Wärme wandert über den Blechmantel des Speichers vom warmen oberen in den kälteren unteren Teil. Die Energie ist nach wie vor im Speicher, aber die Temperatur des Wassers oben wird geringer, und damit für das Warmwasser weniger brauchbar.

2. „Anschlussverluste“: Verlusten an ungedämmten Rohranschlüssen (sehr häufig, aber leicht behebbar). Alle Rohranschlüsse nachdämmen!

3. „Auszirkulieren“: häufig aber schwer behebbar. Entweder direkt im Rohr, die Wärme steigt in der Mitte im Rohr auf und fällt an der Außenwand im selben Rohr wieder zurück in den Speicher. Das ist nur durch Einbau eines Sifon zu unterbinden. Oder eine Zirkulation über eine undichte Rückschlagklappe (Rückschlagklappe erneuern).

4. „Kamineffekt“: Wärmeverlust durch eine schlecht anliegende Wärmedämmung. Ist durch Abdichten bei den Rohranschlüssen zu verringern. Bei Speichern mit direkt aufgeschäumten Dämmungen (bis 500l) nicht der Fall.
Diese 4 Effekte können den Prüfstandwert um bis zu 400% verschlechtern. Übliche reale Abkühlungswerte sind 2-8°C in 24 Stunden.

Einige Praxiswerte für Wäremeverluste:
300 Liter Speicher: ca. 2 kWh/Tag
500 Liter Speicher: ca. 2,5 kWh/Tag
1000 Liter Speicher: ca. 5 kWh/Tag